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Acht Mythen über preiswerte Instrumente ... und die Fakten



01. "Chinesische Violinen und Violen sind billig und klingen nicht"


Ein von Geigenbauern, Fachhändlern und auch Geigenlehrern gerne verbreitetes Vorurteil - genau genommen schlicht eine bewußte Lüge: Warum stammen 90% aller heute verkauften Neuinstrumente aus dem Reich der Mitte - nur, weil sie billig hergestellt werden?

NEIN: Weil der chinesische Geigenbau inzwischen unter Fachleuten hohes Ansehen genießt - und dieselben Fachleute diese Tatsache nur allzu gerne für sich behalten, um aus China importierte Violinen mit Einklebern wie "Meisterinstrumente ...", "Geigenbau ..." oder "Made in Germany" zu höheren Preisen verkaufen zu können. Auch eine belgische Neuvioline für 500 Euros ist natürlich keine belgische: "Fabriqué en Belge" kann man genau so schnell einkleben wie "Made in Germany"

the violin project  verkauft chinesische Instrumente als das, was sie sind: chinesische Instrumente. Aber nicht irgendwelche chinesischen Instrumente. GUTE chinesische Instrumente.


02. "Holz ist gleich Holz"

Auch eine chinesische Violine oder Viola muss aus guten "Zutaten" bestehen, damit am Ende guter Klang herauskommt. Die bei eBay vermehrt zu findenden Billig(st)violinen zwischen 79,- und 139,- Euro im Set erfüllen diesen Anspruch nicht.

Warum nicht?

Weil ein billiges "Einsteigerset" in 4/4 Größe schon für unter US$ 20,.- im Einkauf zu bekommen ist - ja, mit Brasilholzbogen mit Echthaar und eingelegtem Span, und mit "Oxfordetui" (Formetui aus Schaum). Auch Violinsets mit Ebenholzapplikationen und Bogen mit Ebenholzfrosch nebst Etui sind für unter US$ 25,- einzukaufen - ohne Mengenrabatte versteht sich. Holz ist eben nicht GLEICH HOLZ.

Nicht nur, dass bei den Billig(st)sets minderwertige Hölzer verarbeitet werden - sie werden auch nicht ordnungsgemäß abgelagert. Tonhölzer müssen mehrere Jahre natürlich getrocknet werden, damit sie ihre Restfeuchte verlieren. Sonst drohen schnell Risse. Weil natürliche Lagerung aber Zeit und Geld kostet stecken die Hersteller von Billig(st)violinen das Holz in Öfen, in denen die Instrumente innerhalb von ein paar Monaten "zwangsgetrocknet" werden. So quetscht man leider auch den Klang aus den Instrumenten.

Die von the violin project angebotenen Instrumente wurden mehrjährig (siehe Angaben zu den einzelnen Instrumenten) natürlich getrocknet und bestehen aus guten und sehr guten Tonhölzern. Auch die verwendeten Ebenholz und Sandelholz-Applikationen sind durchweg von guter und hervorragender Qualität.


03. "Fabrikinstrumente" - das Totschlagargument

Einer der größten Irrtümer in Bezug auf chinesische Instrumente ist das Vorurteil, diese würden fabrikmäßig hergestellt. Dazu ist einmal zu sagen, dass es keine von Maschinen hergestellten Streichinstrumente gibt. Selbst bei den billigsten Violinen ist (fast) alles Handarbeit.

So etwas nennt man in Deutschland "Manufaktur" - weil diese Art der Herstellung in Deutschland erfunden wurde. Die ursprünglichen "Billigviolinen" stammten aus Deutschland (Darum wimmelt es auf dem Markt von wertlosen Stradivari-Kopien aus dem vorigen Jahrhundert, die Laien oft für wertvolle Instrumente halten).


ABER: Wer sind die Arbeiter? Sind es geschulte Fachkräfte oder ungelernte Arbeiter - solche, die genauso gut Handytaschen oder Autoschlösser fabrizieren würden? Bei den billigsten Instrumenten kommt nur ungeschultes Personal zum Einsatz.

Die Instrumente von the violin project werden in Werkstattatmosphäre von Fachkräften hergestellt - oft von solchen Mitarbeitern, die bereits 10 und mehr Jahre Erfahrung im Geigenbau besitzen - und als Geigenbauer ausgebildet wurden! Die Hersteller unserer Streichinstrumente sind Familienbetriebe, die oft schon auf 50 bis 70 Jahre Tradition zurückblicken können. Nur gute Wertarbeit garantiert gute Instrumente.


04.  "Chinesische Instrumente werden von Lohnsklaven hergestellt"

Auch das ist falsch. Richtig ist: Die Stundenlöhne im Reich der Mitte betragen nur ein Bruchteil derer gleich qualifizierter Angestellter in Westeuropa. Aber: Die Lebenshaltungskosten betragen ebenfalls nur einen Bruchteil, und Fachkräfte in den Privatunternehmen des Geigenbaus werden weit überdurchschnittlich bezahlt. Guter Lohn motiviert zu guter Arbeit - das ist in Deutschland so, das trifft auch für die Volksrepublik China zu.

Chinesische Fach(!)kräfte zeichnen sich darüber hinaus durch einen ungeheuren Ehrgeiz aus: Mit guter Arbeit ist bessere Bezahlung verbunden, und seit der wirtschaftlichen Öffnung des Landes gen Westen lohnt es sich, gute Arbeit zu leisten.

Genau wie in Deutschland sind in diesen Familienbetrieben Menschen tätig, die stolz auf die Ergebnisse ihrer Arbeit sein wollen und dafür bereit sind, sich ständig weiterzubilden und ihre Produkte zu perfektionieren. Mit einem Instrument von the violin project kaufen sie ein Produkt, das Ergebnis von modernster Forschung und sorgfältiger Produktion ist.

Holz Holzlagerung  Arbeit am Holz  Handarbeit

fertig  Die Werkstatt   Gallerie Schöne Instrumente


05. "Europäische Instrumente sind besser, weil der Geigenbau in Europa große Tradition besitzt"

Zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass man unter einem Preis von ca. EUR 1.500,- gar keine in Deutschland hergestellten Streichinstrumente als Neuware bekommt. Auch darüber handelt es sich um Gesellen- bzw. Manufakturinstrumente, Meistergeigen gibt es neu kaum unter 5.000.- Euro - und das sind nur die Preise "unbekannter Meister".

Gerade, was die manufakturelle Produktion angeht, ist China heute im Vorteil. Die Geigenbauer dort sind besser ausgebildet als ihre deutschen "Kollegen" in der Vergangenheit, auch die wissenschaftliche Erforschung von Hölzern und Lacken hat einen Stand erreicht, von dem frühere Generationen hier nur träumen konnten. Schon lange ist Qualitätsarbeit "Made in the E.C." nur mehr ein Mythos - es sei denn, sie sind bereit, den vierfachen Preis zu zahlen.

Nicht nur, dass die Werkstätten, die unsere Instrumente herstellen, oft schon in 2. oder 3. Generation Streichinstrumente fabrizieren - nein, sie forschen auch mit modernsten Methoden. Zwar geht die Tradition nicht 400 Jahre zurück - aber sie verbindet immerhin 50, 70 Jahre Erfahrung mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Gegenwart. Eine Manufakturvioline, aus guten Hölzern und von erfahrenen Kräften gebaut, kann genauso gut und besser klingen als so manches Meisterinstrument.

Und Streichinstrumente gibt es in China schon seit Tausenden von Jahren: Eine gute Erhu (Kniegeige) kann auch nur der bauen, der von der Sache Ahnung hat. Und auch hier wurde das Wissen von Generation zu Generation weitergegeben - und kommt heute den dort gebauten "westlichen" Streichinstrumenten zugute.


06. "Klang hat seinen Preis"

Hat er, aber nicht den Preis, den sie für viele Instrumente in Europa zahlen müssen.

Wie sich aus dem oben gesagten ergibt, geht ohne vernünftige Hölzer und ohne Erfahrung im Geigenbau nichts. Aber: Diese Hölzer kann man zu einem hochwertigen Instrument fertigen, das dann aber nicht 5.000 Euro kosten muss.

Oft werden gerade für alte Instrumente von bekannten Meistern horrende Summen bezahlt - obwohl diese klanglich in einer Mehrzahl der Fälle bestenfalls mittelmäßig, oft sogar unerträglich schlecht sind. Es sind "Sammlerstücke", für die soviel Geld bezahlt wird - nicht Musikinstrumente!

Auch Neuinstrumente europäischer Bauer gehen für erstaunliche Summen über die Theke - 25.000 oder 30.000 Euro sind kein zu hoch geschätzter Preis für eine neue Violine. Doch ist das Preisschild ein Garant für guten Klang? Nein - denn auch Musikinstrumente sind Moden unterworfen. Mal ist gerade der, mal jener Erbauer in Mode - und seine Preise steigen. Aber längst nicht immer liefern diese Instrumente den besten Klang.

Deshalb sind wir von  the violin project  stolz darauf, zum kleinen Preis GUTE Instrumente zu verkaufen. Keine billigen.


07. "Gutes Zubehör geht auf Kosten der Qualität der Violine"

the violin project  bietet Komplettsets mit Bogen und Etui an. Unsere Bögen sind ebenfalls von guter und sehr guter Qualität, aus abgelagerten Hölzern und mit hochwertigen Applikationen; die Kofferetuis sind gleichwertig mit jenen, die Sie einzeln mit EUR 150 bis 400 (ja nach Instrument und Set) im Fachhandel teuer bezahlen müssen.

Bleibt da noch genug Qualität für die Violine selbst?

Natürlich. Im Mittelpunkt unseres Einkaufs steht das Instrument. Wenn es nichts taugt, wird nicht gekauft.

Aber: Wir kaufen Sets ein, statt Violinen, Bögen und Koffer einzeln zu erwerben und zusammenzustellen. Der Vorteil ist ein reduzierter Preis bei gleicher Qualität - und diesen Preisvorteil geben wir an die Kunden weiter. Bei uns zahlen Sie nicht für Bogen und Koffer und bekommen ein Instrument dazu - sie zahlen für ein schönes Instrument und erhalten es trotzdem in Verbindung mit gleichwertigem Zubehör.

Wir bei  the violin project  achten darauf, dass die Qualität der einzelnen Bestandteile unserer Sets dem Anspruch des jeweiligen Spielers genügt.

Durch Direktimport und eigene Produktrecherche können wir den Preis niedrig halten, ohne die Qualität zu opfern. Wir haben Kontakte vor Ort.


08. "Internet = Anonymes Kaufen"

Sie kaufen eine Violine übers Internet, bekommen aber den Verkäufer nie zu sehen. Oft gibt es nicht mal eine Rechnung (= keine Garantie!), keinen Firmennamen, keine "Identität". Das sollten Sie sich klar machen, bevor sie eine Billig(st)violine bei einem "Palettenverkäufer" erwerben, ohne die Möglichkeit, es vorher zu testen. Ist das wirklich ein "Schnäppchen"?

Uns von  the violin project  können Sie besuchen. Wir laden herzlich dazu ein, die Instrumente bei uns probezuspielen. Erforderlich dafür ist nur, dass Sie einen Termin mit uns absprechen. Wir sind nicht anonym. Rufen Sie uns an!

Wir geben Rechnung und Garantie - und sind immer ansprechbar!


Aus diesen (und noch mehr Gründen) können Sie mit gutem Gewissen eine Violine oder Viola von the violin project kaufen.

Denn bei uns bekommen Sie GUTE Instrumente - preiswert!

Nicht Ramsch zum Ramschladenpreis. ;-)




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